Hallo, ich bin Elke,
geboren im Flower-Power-Jahr 1969.
Ich habe mich von klein auf dem Sport verschrieben. Mit knapp
zwei Jahren stand ich zum ersten Mal auf Schiern und laut
Erzählungen wollte ich gleich gar nicht mehr runter.
Jedenfalls machten mich Berge zum Snowboarden und Klettern oder
auch Wind und Wellen zum Surfen extrem happy. Ich dachte immer,
Sport in jeder Facette und noch etwas Musik dazu, das ist, was
mich rundum glücklich macht. Das glaubte ich solange, bis
ich etwas entdeckte, das unter Surfern sehr beliebt war: das
Meditieren.
Einige Jahre später absolvierte ich in New York eine
Tanzausbildung, als ich eines Tages entschied, den Meditationsweg
zu finden, der zu mir passt.
Bei einem Vortrag über Meditation im Sri Chinmoy Centre
ist eine Methode in meinem Kopf hängen geblieben, wie man
seinen Meditationslehrer erkennen kann:
Man legt die Bilder von verschiedenen Lehrern vor sich auf,
konzentriert sich der Reihe nach darauf und sollte dann ein
wohlig-warmes Gefühl in der Herzgegend erhalten oder
große Freude verspüren, wenn man auf das Bild
desjenigen blickt, der für einen bestimmt ist! Also sammelte
ich fleißig Bilder und kaufte Bücher von bekannten
spirituellen Meistern und Meditationslehrern (und –Innen
selbstverständlich!).
Um meinen 29. Geburtstag herum wurde ich zu einem Konzert von
Sri
Chinmoy eingeladen. “Da gehe ich hin“, war mein
Gedanke. Gesagt, getan.
Zwei Tage nach dem Konzert hatte ich immer noch das
Gefühl, auf einem süßen Wölkchen durchs
Leben zu schweben. Für mich als bodenständige
Alpenbewohnerin, ein völlig neues Lebensgefühl. Ich
wusste natürlich überhaupt nicht, was los war, aber es
gefiel mir sehr!
Mit meinem Studium war ich meist 8 Stunden täglich aktiv,
nur das Tanzen bereitete mich plötzlich keine Freude mehr.
So beschloss ich, meinen Studienplan zu ändern und nur noch
Stunden in Hatha Yoga, Entspannungstechniken und Choreographie zu
besuchen. Irgendwann kehrte ich leider wieder auf den Boden der
Realität zurück oder besser ausgedrückt, das
Schwebegefühl, das ich so cool fand, hatte sich
verflüchtigt. Da erinnerte ich mich an das Ausleseverfahren
zum Finden des geeigneten Meditationslehrers.
Ich hatte ja viele Bilder und hoffte, dass auch das Richtige
darunter war. Andächtig legte ich alle auf. Bei einigen
Bildern hatte ich ein echt gutes Gefühl! Aber das Bild, das
ich bereits an der Wand hängen hatte und einen
lächelnden Sri Chinmoy zeigte, machte mir die
größte Freude.
Tja, so entschied ich mich für den Meditationsweg von Sri
Chinmoy. Was für eine Lawine der Freude da bei mir
ausgelöst wurde, das ist unbeschreiblich, sage ich
euch!
In diesem Sinne wünsche ich allen viel Glück bei der
Suche und unendliche Freude beim Finden des Weges!!

