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Members Kai Keller Das Augentraining: Besser sehen durch Augenübungen
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Das Augentraining: Besser sehen durch Augenübungen

Pionier des Augentrainings ist der amerikanische Augenarzt Dr. William Bates. Er vertrat die Überzeugung, dass die Ursachen von Fehlsichtigkeit zwar durch Brillen oder andere Sehhilfen korrigiert, jedoch nicht beseitigt werden können. Er beobachtete, dass Nervosität, Verkrampfung, Überforderung und Anstrengung häufig die Ursachen für die eingeschränkte Sehfähigkeit waren. Deshalb entwickelte er eine Methode, bei der eine tiefe Entspannung im Zentrum im Mittelpunkt stand. Sein Ziel war es, Augen, Körper, Geist und Seele so zu trainieren, dass muskuläre Überlastungen mit ihren negativen Folgen gar nicht erst in Erscheinung treten. Mittlerweile wurde das ursprünglich von Dr. Bates entwickelte Augentraining durch moderne Methoden ergänzt und verfeinert.
    Augenübungen.
      Werden die Augenmuskeln in ihrer natürlichen Beweglichkeit durch stundenlanges Fixieren und damit Starren eingeschränkt, können sie sich verkrampfen. Daraus folgend kann sich die Sehleistung verringern und es können sich Konzentrationsmangel, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder auch Druckgefühle einstellen. Eine gute Sehleistung hängt also sowohl von der Leistungsfähigkeit der Muskeln als auch von der Energie ab, die durch eine gute Durchblutung und eine genügende Sauerstoffzufuhr gewährleistet wird.
        Augen-Akupressur.
          Akupressur ist eine aus der chinesischen Heilkunst entwickelte Methode, die auf der Theorie basiert, dass durch das Drücken bestimmter Punkte auf der Hautoberfläche natürliche Selbstheilungskräfte angeregt werden. Verspannungen, Schmerzen und Stress-Symptome können so durch einfache Fingerdrücke abgeschwächt beziehungsweise langfristig behoben werden.
            Palmieren.
              Das Palmieren, das dem englischen Wort "palm" entstammt und "flache Hand" bedeutet ist die grundlegendste Übung des Augentrainings. Ziel ist, die sonst immer aktiven Sehorgane bewusst von äußeren Reizen abzuschirmen und sie dadurch zu entlasten und zu entspannen. Die geschlossenen und durch die aufgelegten Hände von der Umgebung abgeschotteten Augen empfangen dadurch keine Informationen mehr und gönnen den Sehzellen und dem Sehzentrum eine Ruhepause.
                Überkreuzübungen.
                  Bei der Arbeit an Bildschirmen beansprucht der Mensch hautsächlich seine linke Gehirnhälfte, welche für das logisch-analytische Denken zuständig ist. Die rechte kreativ-intuitive Gehirnhälfte wird bei diesen Tätigkeiten meistens vernachlässigt. Ganzheitliches Erfassen von Situationen durch die Verbindung der beiden Gehirnseiten fördert jedoch die geistige Beweglichkeit. Schnelligkeit, Konzentration, Informationsaufnahme- und Verarbeitung werden gleichzeitig trainiert. Daher sind viele so genannte Überkreuzübungen, wo der Blick bisher ganz ungewohnte Postionen einnimmt, wie zum Beispiel die liegende kreisende Acht, für diese Zwecke besonders gut geeignet. Der spirituelle Lehrer und Yogi Sri Chinmoy sagt, dass die Augen das Tor zum eigenen Innersten, zur Seele darstellen. Daher ist ein, im wahrsten Sinne des Wortes, guter Durchblick absolut notwendig, um ungetrübt durch das äußere und innere Leben gehen zu können.
                  page created by Kai Keller last modified 2007-09-22 03:34 PM

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