Die Kraft der positiven Vorstellung im Alltag nutzen
"Die Welt der Vorstellung oder Imagination ist eine Wirklichkeit für sich selbst", sagt der spirituelle Lehrer und Yogi Sri Chinmoy. Jedoch kann jeder Mensch zu dieser Ebene Zugang erhalten und somit sein Leben positiv bereichern. Das einzige was er dazu benötigt ist ein wenig Kreativität und schöpferisches Denken.
Wie sollte eine verbale Bekräftigung oder eine Affirmation aussehen?Affirmationen sind Feststellungen, die wie Tataschen klingen. Ob sie im Moment in dieser physischen Welt Wirklichkeit sind oder sich noch in der Welt der Vorstellungen befinden ist irrelevant. Viel wichtiger ist ihre Glaubwürdigkeit. Das bedeutet, dass sich der menschliche Verstand etwas Konkretes darunter vorstellen kann. So sind zum Beispiel eher abstrakte Begriffe wie "Gesundheit" oder "Glück", obwohl sie natürlich jeder Mensch anstrebt, für solch eine Bejahung oder Affirmation ungeeignet. Viel besser sind Bilder und Begriffe aus dem Alltagsleben, zu denen der Einzelne auch wirklich einen Bezug hat. Zum Beispiel ist die Vorstellung: "Ich bin ruhig und gelassen wie ein schneebedeckter Berggipfel" eine sehr schöne Affirmation. Genauso wie: "Ich bin heiter und fröhlich wie das dreijährige Nachbarkind gestern Nachmittag auf dem Spielplatz." Je konkreter, desto wirksamer ist die Affirmation.Sich seinen "Affirmations-Schatz" zusammen stellen.Je nach Alltags- oder sonstiger Lebenssituation, sollte sich jeder eine kleine Sammlung von positiven Affirmationen, sozusagen für alle Fälle zulegen. Jeder Mensch hat diesbezüglich Gedankenbilder oder bildhafte Vorstellungen, die in ihm erfahrungsgemäß eine positive Reaktion hervor rufen. So haben zum Beispiel Worte die eine Verbindung zur unberührten Natur herstellen auf viele Menschen eine beruhigende Wirkung. Dies können nun Begriffe wie "kühlender Wind", "rieselnder Schnee" oder auch "singende Vögel" und "einsame Berggipfel" sein.Anstatt deshalb ständig negativen Gedankenmustern, bewusst oder unbewusst, nachzuhängen, weshalb es nicht einmal mit der Kunst der positiven Bestärkung probieren? Schließlich sprach ja selbst der berühmte Wissenschaftler Max Planck in seiner legendären Quantentheorie bereits davon, dass es eine absolute Wirklichkeit nicht gebe, sondern sie immer einen Beobachter voraussetze. Man könnte vielleicht ergänzen: Im Idealfall einen positiven Beobachter.